DPSG - International

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Internationale Arbeit

Als Teil der Weltpfadfinderbewegung steht die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg für die Förderung und Weiterentwicklung von Kontakten und Begegnungen auf internationaler Ebene. Wesentliche Ziele ihrer Arbeit sind, Frieden und Verständigung zu schaffen, die Persönlichkeitsentwicklung des Einzelnen und interkulturelles Lernen zu fördern sowie die Globalisierung mit zu gestalten.

Die internationale Arbeit der DPSG ist bunt und sehr vielgestaltig.

Verschiedene Gruppen kümmern sich besonders um das Thema »Internationales«.

Dazu gehören der Internationale Arbeitskreis (IAK)

der Fachbereich »Internationale Gerechtigkeit« und das

Referat für deutsch-französische Zusammenarbeit

Alle drei Gruppen sind auf der Bundesebene angesiedelt.

Nicht zu vergessen sind Arbeitsgruppen in Diözesanverbänden,

Bezirken und Stämmen.

Grundlegend ist das Konzept »Internationale Arbeit in der DPSG«.

zum Jamboree

 

Alle 4 Jahre findet das

 

World Scout Jamboree statt

 

2011 wurde das 22nd World Scout Jamboree in Rinkaby, Schweden durchgeführt.

Insgesamt kamen

40.061 Teilnehmer aus 143 Ländern

Aus der DPSG nahmen ca. 1150 Teilnehmern teil.

 

 

Das 1st World Scout Jamboree war 1920 in London, England

Es kamen 8000 Teilnehmern aus 34 Ländern.

 

Das 23rd World Scout Jamboree findet 2015 in Kirarahama, Japan statt.

Das 24th World Scout Jamboree findet 2019 in New River Gorge, West Virginia, Vereinigte Staaten statt

 Partnerschaften

 

Die DPSG unterhält feste Partnerschaften mit verschiedenen Pfadfinderverbänden in aller Welt. Dazu gehören unter anderem Frankreich, Ruanda, Benin und Bolivien.

Diese Partnerschaften sind über Jahre gewachsen und werden nicht nur auf Bundesebene, sondern auch in Diözesen, Bezirken und Stämmen fortgeführt.
Inhalt der Partnerschaften ist nicht nur das gegenseitige Kennenlernen und der Austausch über fremde Kulturen, sondern auch die solidarische Hilfe. Ausdruck dieser Hilfe sind auf Bundesebene die Jahresaktionen, mit denen die DPSG Projekte in einigen Partnerländern konkret unterstützt. Auf Stammes-, Bezirks- und Diözesanebene ergeben sich darüber hinaus immer wieder persönliche Kontakte bis hin zu spontanen Hilfsaktionen und langjähriger Unterstützung befreundeter Verbände mit viel persönlichem und finanziellem Einsatz.

Zusammenleben in Frieden

und Lernen von anderen Kulturen

Seit der Gründung der Pfadfinderbewegung vor über 100 Jahren war Internationalität immer Teil der Pfadfinderidee: Das Zusammenleben in Frieden und das Lernen von anderen Kulturen und Völkern sind die wichtigsten Verbindungen der zurzeit knapp 30 Millionen Pfadfinderinnen und Pfadfinder in der ganzen Welt

und auch der Mitglieder der DPSG.

 DPSG in der internationalen Pfadfinderbewegung

 

Als Mitglied der World Organization of the Scout Movement (WOSM) setzt sich die DPSG für internationale Freundschaft und Solidarität, Partnerschaft und Zusammenarbeit sowie aktive Mitgestaltung in Fragen der globalen Entwicklung und des Friedens ein. Die DPSG greift in ihrer Gruppenarbeit Alltagserfahrungen interkulturellen Lernens und internationalen Lebens auf. Sie lädt Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund ein, Mitglieder des Verbandes zu werden. Die DPSG erkennt eine besondere Chance darin,

dass junge Menschen internationale Vielfältigkeit erleben, voneinander lernen und Frieden gestalten können.

Deshalb führen die Gruppen des Verbandes Begegnungen und gemeinsame Projekte mit Pfadfinderverbänden anderer Länder durch. Die DPSG fördert den Erwerb von Kompetenzen zur Mitgestaltung der Globalisierung.

Dazu stärkt sie das Verständnis internationaler ökonomischer, sozialer, ökologischer und politischer Zusammenhänge. Sie unterstützt junge Menschen dabei, Informationen zu sammeln, ihre Vielfalt zu bewältigen und eigene Positionen zu finden. Die DPSG unterstützt das Schaffen von Netzwerken zur Überwindung globaler Fehlentwicklungen.

Dabei nutzt sie auch Partnerschaften und weltweite Beziehungen.

In Kapitel 5 steht dann, wie diese weltweite "innere" Verbindung der Millionen Pfadfinderinnen und Pfadfinder im "Pfadfindenalltag" funktioniert: Nämlich mithilfe der pfadfinderischen Methode. Die pfadfinderische Methode ist Bestandteil der Verfassung der World Organization of the Scout Movement (WOSM). Sie ist u. a. Voraussetzung für die Anerkennung der DPSG als Mitglied der Weltpfadfinderbewegung.

Konzept Internationale Arbeit in der DPSG

Dieses Konzept soll den Verantwortlichen aller Ebenen, aller Stufen und Fachbereiche des Verbandes als Orientierung für ihre Aktivitäten dienen. Außerdem soll es den Partnern des Verbandes in Gesellschaft, Kirche, Politik und Staat Auskunft über die Arbeit des Verbandes geben.

Das „Konzept Internationale Arbeit in der DPSG“

ist folgendermaßen strukturiert:

 

  1. Grundlagen des Verbandes
  2. Die Ziele der Internationalen Arbeit in der DPSG (Ziele und Zielgruppe)
  3. Schwerpunktthemen der Internationalen Arbeit (Europa, Interkulturelles Lernen, Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund)
  4. Internationale Arbeit in den Fachbereichen der DPSG ( Internationale Gerechtigkeit, Ökologie: Nachhaltig leben, Behindertenarbeit: Geschwisterlich leben)
  5. Praktische Umsetzung (Formen der Umsetzung, Konkrete Maßnahmen, Partnerschaftsarbeit)
  6. Strukturen (Internationale Strukturen, Interne Strukturen, Perspektiven)

 

Internationale Gerechtigkeit

 

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 »Die Pfadfinderbewegung zeigt einen Weg für Menschen auf, die sich nicht mit dem Erreichten zufrieden geben und sich für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung engagieren.«      (Ordnung der DPSG)

 

Internationale Gerechtigkeit ist einer der drei in der Satzung der DPSG festgelegten Fachbereiche und ist aus dem ehemaligen Fachbereich Entwicklungsfragen entstanden. Er setzt sich in der DPSG für internationale Freundschaft und Solidarität, Partnerschaft und Zusammenarbeit sowie für aktive Mitgestaltung in Fragen der globalen Entwicklung und des Friedens ein.

Ziel ist es, die Mitglieder der DPSG zu befähigen, die Globalisierung mitzugestalten und sich für eine gerechtere Welt einzusetzen. Der Verband möchte seinen Mitgliedern besonders die Länder und Kulturen der Partner näher bringen um daraus ein Verständnis für die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verflechtungen weltweit zu entwickeln.

Zu den Aufgaben des Fachbereichs gehören Bildungs-, Partnerschafts- und Lobbyarbeit. Mit Bildungsarbeit werden die Ziele der Internationalen Gerechtigkeit in den Verband getragen. Durch Partnerschaftsarbeit wird für unsere Mitglieder exemplarisch und unmittelbar erlebbar, wie der Einsatz für Internationale Gerechtigkeit konkret umgesetzt und gelebt werden kann. Positionen der DPSG werden durch Lobbyarbeit gegenüber Entscheidungsträgern aus Kirche, Staat, Gesellschaft, Wirtschaft sowie in entwicklungspolitischen Gremien vertreten.

Das Konzept Internationale Gerechtigkeit wurde auf der Bundesfachkonferenz 2007

und der Bundesversammlung 2007 beschlossen und enthält weitere Details zu Zielen, Selbstverständnis, Aufgaben und Themen des Fachbereichs.